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Am 23. Mai 2013 um 18.00 Uhr startet die vierte Online-Auktion auf der Homepage des Hauses Emporium Hamburg. Zur Versteigerung kommen 337 Lose, Gebote werden ausschließlich über das Internet entgegengenommen. Erstteilnehmer sollten sich rechtzeitig vor Auktionsbeginn auf der Internetseite www.emporium-hamburg.com registrieren.

 

Zur Versteigerung kommt eine feine Auswahl an antiken Münzen von den ersten Geprägen der Griechen, über die römischen Münzen, bis zu den spätantiken Stücken der Byzantiner.

 

Die hier präsentierten griechischen Gepräge reichen geographisch weit über das Stammland hinaus. So finden sich Keltische Münzen (Nr.1-8) sowie italische Prägungen griechischer Zeit in dieser Rubrik. Die künstlerische Schönheit gerade dieser Münzen belegen besonders die Didrachme aus Akragas (Nr.19) sowie die beiden Tetradrachmen aus Messana (Nr.11) und Syrakus (Nr.12). Aus dem griechischen Kerngebiet stammen die Münzen aus Makedonien, geprägt unter Alexander dem Großen. Seine Prägungen in Gold (Nr.14-15) und Silber (Nr.16-21) wurden unter seinem Nachfolger Philipp III. (Nr.22-24) ohne Änderung fortgesetzt. Ebenso bekannt und weit verbreitet wie die makedonischen Gepräge waren die Silbermünzen aus Athen: Tetradrachmen mit dem typischen Kopf der Athena und der Eule (Nr.32-35) als Münzbilder. Dieses Münzbild war in der antiken Welt so bekannt, dass noch Attalos I. um 200 v. Chr. in Mysien die Göttin auf seinen heute seltenen Münzen abbildete (Nr.39). Insbesondere Kleinasien, das Gebiet der heutigen Türkei, bestand in griechischer Zeit aus zahlreichen Landschaften, Provinzen und einer Vielzahl an Städten, die eigene Münzen prägten, was an der bunten Zusammensetzung der Prägeorte anschaulich zu erkennen ist (Nr.40-66). Ebenfalls in den Rahmen der griechischen Münzprägung einzusortieren sind die ptolemäischen Münzen aus Ägypten, unter denen besonders die prachtvolle Oktadrachme des Ptolemaios IV. (Nr.80) herausragt.

 

Das römische Münzwesen war, verglichen mit dem der griechischen Welt, von Beginn an deutlich einfacher aufgebaut. Der Denar war in der Römischen Republik das häufigste Nominal, klar erkennbar am Angebot der e504 mit einer Serie von 80 Münzen (Nr.86-166), darunter zahlreiche, überdurchschnittlich gute Erhaltungen mit feiner alter Tönung (Nr.129, 134, 136, 161), aber auch Seltenheiten, wie dem Denar des Pompeius (Nr.161) oder des Octavius (Nr.166).

 

Die Römische Kaiserzeit stellt mit fast 150 Münzen (Nr.167-315) einen weiteren Schwerpunkt dieser Auktion. Neben einer Serie römischer Tetradrachmen des 3. Jahrhunderts aus Syrien in prachtvollen Erhaltungen (Nr.217, 222, 245f., 258-260, 264, 267f., 270-272) finden sich zahlreiche seltene Einzelstücke im Angebot. Gleich zu Beginn des Abschnittes befindet der schöne Denar des Augustus (Nr.169) aus der Colonia Patricia, der Denar des Nero aus seiner Zeit als Caesar (Nr.176) oder das schön patinierte As des Galba (Nr.184), allesamt Münzen des 1. Jahrhunderts. Auch das 2. Jahrhundert beinhaltet herausragende Stücke. Mit dem Aureus der Plotina (Nr.197), der Gemahlin Trajans, ebenso wie mit dem Sesterz der Didia Clara (Nr.211), der Tochter des Didius Julianus, sind seltene Münzen in attraktiven Erhaltungen vertreten. Im letzten Drittel des Auktionsangebots finden sich zwei Drachmen aus Kappadokien der Ehefrau des Gordian III., der Tranquillina (Nr.247f.), die auf der Rückseite den Berg Argaios zeigen. Bevor zum Abschluss der e-Auktion 504 die byzantinischen Münzen versteigert werden (Nr.316-337), findet sich eine kleine Serie

 

spätantiker Goldmünzen (Nr.302-315) – Solidi, Semisses und Tremisses – darunter gleich zwei Tremisses des Leo II. mit Zeno (Nr.309f.).

 

Ein Besuch des virtuellen Auktionssaales zur Online-Auktion 504 von EMPORIUM HAMBURG lohnt sich gewiss!